CONCORDIA News #1

Was sind die Ziele von CONCORDIA

Das CONCORDIA-Projekt bearbeitet zwei Problemfelder, die für alle EU-Mitgliedsstaaten relevant sind, nämlich:

  • Die Gefahr der Radikalisierung Jugendlicher in ganz Europa,
  • Die fehlende Versorgung von Jugendexperten, die sowohl mit neu aufkommenden als auch mit bestehenden Problemen konfrontiert werden, mit der notwendigen Ausbildung, Unterstützung und Ressourcen.

Die Gefahr der Radikalisierung gefährdeter Jugendlicher ist in ganz Europa das aktuellste Problem, mit dem diese Experten umgehen und auf das sie reagieren müssen. Diese Gefahr bedroht die europäische Idee sowie den Zusammenschluss von Nationen zur Europäischen Union. Radikalisierung ist eine heimtückische Gefahr, die sich oft in verborgenen Bereichen sozialer Medien versteckt und dort gezielt verwundbare Jugendliche anspricht. Sie ist ein Nebenprodukt unserer digitalen Welt und verfolgt ihr Ziel sowohl rücksichtlos als auch entschlossen. Soziale Medien sind diejenigen Plattformen und Umgebungen, auf bzw. in denen diese Gefahr gedeiht, weshalb bei der Bekämpfung derselben genau an diesen Plätzen angesetzt werden muss. CONCORDIA wird einen Lehrplan für ein fortwährendes Trainingsprogramm entwickeln, um Jugendexperten und andere Betroffene dadurch bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Was macht CONCORDIA

CONCORDIA bietet Jugendexperten eine vielseitige Unterstützung und hilft ihnen bei der Entwicklung und Verbreitung von Gegenargumenten zur Dekonstruktion der fehlgeleiteten extremistischen Narrative, die in Online- Communities und Umgebungen kursieren. CONCORDIA stellt sicher, dass Jugendexperten angemessen trainiert, mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet und durch eine Reihe von Online-Plattformen unterstützt werden.

CONCORDIA wird die Fähigkeiten der Jugendexperten auf einen aktuellen Stand bringen und sie dazu befähigen, durch die Produktion von digitalen Medienangeboten und das Management von sozialen Plattformen der Gefahr der Radikalisierung entgegen zu treten, wodurch die Jugendarbeit eine neue Qualität erhält. Das Projekt zielt dabei vor allem darauf ab, Jugendexperten zu befähigen, die aktuell verfügbaren technologischen Hilfsmittel wie Smartphones und Tablets optimal zur Produktion digitaler Inhalte zu nutzen.

Was CONCORDIA umsetzen wird

  1. Erstellung eines zusammenfassenden Forschungsberichts und einer Bedarfsanalyse
  2. Entwicklung eines Lehrplanes für ein fortwährendes Trainingsprogramm zur Abwehr von Radikalisierung
  3. Produktion eines Werkzeugkastens mit Social-Media-Beispielen und Anleitungsbögen
  4. Erstellung eines E-learning Portals
  5. Zusammenstellung und Beschreibung von Vorzeigeprojekten
  6. Entwurf des Strategiekonzeptes „Bekämpfung der Radikalisierung anfälliger Jugendlicher – ein Frontline-Ansatz“

Was bisher geschah

Während des Kick-off-Treffens im Oktober 2016 trafen sich die Projektpartner erstmals in Trim (Irland), um sich kennenzulernen, die Projektziele und -aktivitäten zu besprechen und die ersten Aufgaben aufzuteilen. Neben produktiven Gesprächen und dem Austausch von Erfahrungen blieb noch etwas Zeit, um die irische Geschichte zu erforschen und die Burg Trim zu besichtigen. Durch das 2. Meeting im Februar 2017 in Joensuu (Finnland) wurde die Erhebungsphase des Projektes beendet.

Die nächsten Schritte

  • Zusammenstellung von nationalen Stakeholder- Gruppen zur Sicherstellung der langfristigen Nutzung der Projektergebnisse. Diese Gruppen werden aus Vertretern unterschiedlicher Bereiche bestehen: Erwachsenen- und Jugendbildung, soziale Einrichtungen, Institutionen der Jugendarbeit, Gewaltprävention usw.
  • Entwicklung eines Lehrplanes für ein fortwährendes Trainingsprogramm zur Radikalisierungsabwehr

Wer ist CONCORDIA

Die CONCORDIA-Arbeitsgemeinschaft besteht aus 8 Partnern, die die folgenden 8 EU-Mitgliedsstaaten vertreten: Deutschland, Rumänien, Österreich, Tschechien, Irland, Frankreich, Zypern und Finnland.

Wie erfolgt die Kontaktaufnahme mit CONCORDIA

Wenn Sie Interesse daran haben, der Stakeholder-Gruppe beizutreten, kontaktieren Sie bitte den Projektpartner Ihres Landes oder den -koordinator für weitere Informationen.

Wenn Sie Jugendexperte und an der Entwicklung des CONCORDIATrainingscurriculums interessiert sind, kontaktieren Sie bitte den Projektpartner Ihres Landes.

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